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"Ich stehe zu den Aussagen"



Zeitungs-Interview mit Bürgermeider Herrmann-Josef-Richter (CDU)


Zeitung: Herr Richter, Sie haben während der CDU-Wahl-Kampfveranstaltung mit Bundeskanzler Kohl einige Gegendemonstranten mit, so das Zitat "braunen SA-Horden" verglichen und sich dafuer eine Strafanzeige eingehandelt.
Richter: Diese Anzeige ist in der Hitze des Gefechts gefallen.
Zeitung: Mit einigen Tagen Abstand - bereuen Sie Ihre Worte?
Richter: Ich stehe zu den Aussagen. Allerdings habe ich damit nicht die Jusos gemeint. Wer allerdings mit Kommunisten demonstriert, muß damit rechnen, daß ihm ein scharfer Wind ins Gesicht weht.
Zeitung: Wen haben Sie denn damit gemeint?
Richter: Wenn jemand ein schwarz-rot-goldenes Kreuz trägt und einen Lumpensack, dann ist das bewußte Blasphemie. Ausserdem flogen scharfkantige Gegenstände auf alte Menschen. Das kann man nicht akzeptieren.
Auch die SA-Horden haben vor 1933 versucht, auf der Straße demokratische Veranstaltungen einzuschüchtern. Diese Parallele habe ich gezogen.
Zeitung: Die Strafanzeige wurde vom Vorsitzenden der Vereins "Tacheles e.V." gestellt, einem Verein, mit dem die CDU im Clich liegt.
Richter: Es ist bekannt, daß wir der Meinung sind, daß solch ein Verein nicht mit städtischen Geldern unterstützt werden sollte. Ich sehe der Anzeige gelassaen entgegen, weil ich vollstes Vertrauen in die deutschen Gerichte habe.





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